NRW: 3 166 Personen starben 2012 an den Folgen von Diabetes

Düsseldorf. 2012 starben in Nordrhein-Westfalen insgesamt 3 166 Personen an den Folgen einer Diabeteserkrankung (Diabetes mellitus); das waren 8,3 Prozent mehr als im Jahr 2011. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Welt-Diabetes-Tags (14. November 2013) mitteilt, waren Diabeteserkrankungen damit ursächlich für gut 1,6 Prozent aller Todesfälle in NRW.

Der Frauenanteil bei den an Diabetes Verstorbenen lag 2012 bei 57,1 Prozent. 95,2 Prozent der Verstorbenen waren 60 Jahre oder älter; 59,6 Prozent sogar mindestens 80 Jahre alt. Drei Verstorbene (0,1 Prozent) waren jünger als 30 Jahre. Den höchsten Anteil von an den Folgen von Diabetes Verstorbenen verzeichneten die Statistiker im vergangenen Jahr im Kreis Höxter (30 Fälle je 100 000 Einwohner), den niedrigsten in Düsseldorf (8 Fälle je 100 000 Einwohner). Im Jahr 2012 verstarben im Landesmittel 18 von jeweils 100 000 Einwohnern an den Folgen von Diabetes; 2011 hatte dieser Wert noch bei 16 gelegen.

Diabetes mellitus zählt zu den häufigsten Stoffwechselerkrankungen in Industrienationen. Für die Zunahme der Diabetesfälle werden insbesondere die steigende Zahl älterer Menschen sowie die Zunahme von Risikofaktoren wie Bewegungsmangel und Übergewicht verantwortlich gemacht. (IT.NRW)

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