Kulinarische Herbstboten in Rheinland-Pfalz

Foto: Eike Dubois /RP-Touristik

Kreative Herbstgerichte bei den Kartoffeltagen Saar-Hunsrück

(rpt) Die Kartoffel kam einst aus Südamerika nach Europa. Es hat eine Weile gedauert, bis sie ihren Weg in den Kochtopf fand. Lange wurde sie nur als Zierpflanze genutzt, der König von Preußen musste nachhelfen, um ihren Anbau durchzusetzen.

Grumbeer-Gerichte in allen Variationen

Heute ist sie längst ein Grundnahrungsmittel, das in vielen verschiedenen Variationen auf den Tisch kommt. Im Hunsrück zum Beispiel, wo Gerichte aus „Grumbeere“ oder „Grumbiere“ –  wie Kartoffeln dort genannt werden – in großer Vielfalt vorhanden sind. Gäste können sich bei den „Kartoffel-Tagen Saar-Hunsrück“ vom 10. bis 25. Oktober davon ein Bild machen. Zwei Wochen lang zeigen Wirte aus dem Saarland und dem Vorderen Hunsrück, was ihnen zum Thema Kartoffel Kreatives einfällt.

Kartoffel-Curry mit Hunsrücker Klößen

Man bekommt sie in den Varianten gebraten, gebacken, gedämpft oder gequellt. Gestampft wird aus ihr ein Püree, gekocht eine leckere „Grumbeersupp“ (Kartoffelsuppe). Gerieben wiederum heißt das Ganze „Schales“ oder „Dibbelabbes“, ein Topfkuchen, der im Ofen gegart wird. Schließlich lässt sich die Kartoffel auch mit Wurst zu einer herzhaften „Grombeerworschd“ verarbeiten. Bei den Kartoffeltagen steht dann zum Beispiel „Mippelchen mit Mausohrsalat“ auf der Karte oder ein würziges Kartoffel-Curry mit traditionellen „Hunsrücker gefüllten Klößen“. Da dürfte vermutlich kein Gast mehr hungrig nach Hause fahren.

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