Künstliche Intelligenz prüft Glasqualität

Kooperation zwischen Helmut Meeth GmbH & Co. KG und dem Kompetenzzentrum Kaiserslautern

Wittlich, 10. Februar 2021. Noch erfolgt die Prüfung von Fensterglas mit den Auge und wird im optischen Verfahren durchgeführt. Doch das soll sich jetzt ändern: mit Hilfe der Unterstützung vom Mittelstand Kompetenzzentrum Kaiserslautern soll eine künstliche Intelligenz als Innovationstreiber entwickelt werden, welche die Glasprüfung übernimmt.

optische Glasprüfung (Foto: Helmut Meeth GmbH & Co. KG)

In der virtuellen KI-Ideenwerkstatt während des Lockdowns ging es darum, Technologien für eine digitalisierte und automatisierte optische Prüfung von Fensterglas zu entwickeln.

Bisher erfolgt diese Kontrolle über einen Werksmitarbeiter, der die Scheibe auf den Prüfstand und in Augenschein nimmt. Er entscheidet, ob die Scheibe in Ordnung ist und zur weiteren Verarbeitung genutzt wird oder nicht. Mittels dieser Untersuchung können viele Fehler unerkannt bleiben.

Geeignete Technologien wurden von den KI-Trainern des Kompetenzzentrums vorgestellt und in enger Zusammenarbeit mit Helmut Meeth GmbH & Co. KG auf die praktische Anwendung geprüft. Diese werden nun unter Laborbedingungen in einer veranlassten Studie unter der Leitung unseres Partners PSI Technologies recherchiert. Die Anforderungen an das neue Verfahren wurden vorab festgehalten und auf deren Basis ein Lastenheft erstellt. Dieses Heft beinhaltet beispielsweise die Beschreibung der Glasfehler und deren Bewertung gemäß der Richtlinien des Bundesverbandes Fachglas.

Der weitere Projektverlauf

Das weitere Vorgehen des KI-Projektes besteht darin, ausgewählte Anbieter zu filtern und zu vergleichen. So soll der richtige Partner gefunden werden, der die Bedürfnisse und Anforderungen der optischen Prüfung optimal ausführen kann. Zurzeit werden mehrere aussagekräftige Fehlerscheiben gesammelt, die ein breites Spektrum der möglichen Fehlerquellen abdecken. Diese Exemplare werden als Muster an die Studie weitergeleitet.

Die künstliche Intelligenz in die Produktionskette zu integrieren garantiert die Sicherstellung und Optimierung der Qualitätsansprüche. Als zuverlässige Kontrollinstanz kann die innovative Technologie Mitarbeiter entlasten und Fehlerquellen des menschlichen Auges minimieren.

„Die Zusammenarbeit mit dem Mittelstand Kompetenzzentrum hat uns sehr begeistert. Mit Hilfe der Ideenwerkstatt waren wir dazu in der Lage, ein solches Projekt ohne eigene F&E-Abteilung voranzutreiben. In effektiven Workshops entstand im Dialog mit den KI-Trainern ein Lastenheft, das als Grundstein für das weitere Projekt dient. So bleibt eine Idee nicht nur eine Idee!“ – so unser Mitarbeiter Markus Jungbluth, Leitung der IT

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